Den Zustand der Klauen sofort im Blick Plus

(Bildquelle: topagrar.at)

Eine neue Software soll Landwirte und Klauenpfleger im Kampf gegen Klauen-leiden einen großen Schritt weiter bringen. Zudem soll sie auch den Weg für die Zucht auf gesunde Klauen ebnen.

Der Seminarraum an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein ist voll bis auf den letzten Platz. An die 30 Klauenpfleger, teils auch aus dem benachbarten Ausland, werden hier in die Klauenmanager-Software eingeschult. Aktuell arbeiten in Österreich knapp 60 Klauenpfleger mit dem Programm, Tendenz steigend: „Immer mehr meiner Kunden fragen nach der Klauen-Doku“, erzählt ein Teilnehmer aus Niederösterreich. In Zukunft wird man in der Branche schwer am Klauenmanager vorbeikommen.

Das kann der Klauenmanager:

Der Klauenmanager ist eine Dokumentationssoftware für die Klauenpflege. Mithilfe eines anschaulichen Touch-Systems protokolliert der Klauenpfleger während der Arbeit den Zustand jeder einzelnen Klaue auf einem so genannten Troughbook, einem robusten Tablet-PC.

„Ich habe nie mit etwas anderem als dem Klauenmanager gearbeitet. Die Bedienung ist einfach, das können sogar die Bauernkinder machen, während ich schneide“, sagt Klauenpflegerin Katharina Hoffelner. Sie fährt mit ihrem Vater Franz Gsöls in der Steiermark, Oberösterreich und Niederösterreich aus.

Durch die einfache Eingabe sind bereits unmittelbar nach getaner Arbeit nützliche Analysen verfügbar. Einfache Auswertungen zu Häufigkeitsraten verschiedener Klauenerkrankungen verschaffen einen schnellen Überblick über den aktuellen Zustand der Herde, Einzeltierprotokolle lassen schnell Tiere mit höherem Betreuungsbedarf erkennen.

Entwickelt wurde die Software von der Firma SEG Informationstechnik, einem kleinen Unternehmen aus Bad Ischl, dass sich mit dem Praxismanagementsystem Animal-office in Tierarztkreisen bereits einen Namen gemacht hat. Mit der neuen Version des Klauenmanagers bringt Geschäftsführer Gerhard Landl nun frischen Wind in die Klauenpflege.

Lücke bei den Klauendaten:

Große Teile des Informationsmanagements im Rindersektor werden bereits von den Landeskontrollverbänden und der AMA abgedeckt. Eine wachsende Anzahl von Betrieben setzt außerdem auf Überwachung ihrer Tiere durch Schrittzähler, Pansensensoren oder die Messtechnik in ihren Melkrobotern.

Trotz der enormen technischen...

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