„Wir melken gerne im Anbindestall“

Familie Emmenegger optimierte ihren bestehenden Anbindestall. Mit relativ geringen Kosten konnte sie das Tierwohl für ihre Kühe deutlich verbessern. Dafür gab es eine Sonderprämierung.

Familie Emmenegger genießt den engen Kuhkontakt im Anbindestall. Deshalb hat sie sich entschieden, den 1983 erbauten Anbindestall umzubauen. Die Umbauideen kamen von Pirmin Emmenegger, er ist gelernter Landwirt und der Sohn von Betriebsleiter Sepp und seiner Frau Vreni. „Ich besuchte während der Landwirtschaftsschule das Modul Kuhsignale“, so der junge Landwirt. „Wir besichtigten Ställe in der Ostschweiz, und dort sah ich die perfekten Lösungen für unseren Stall.“

Ziel: ein 5-Sterne-Stall

Im Fokus der Umbauarbeiten stand das Tierwohl. „Wir wollten den Kuhkomfort wie in einem Laufstall erreichen“, erklärt die Familie. Gemeinsam wurden die Bauziele besprochen und folgende Umbaumaßnahmen vorgenommen:

  • Kalk-Stroh-Matratze im Liegebereich: Das Läger wurde 50 cm ausgehoben und mit einer Kalk-Stroh-Mischung aufgefüllt. Das Mischverhältnis von Stroh und Kalk beträgt cirka eins zu eins. Das Bett ist arbeitsaufwendig, aber die Kühe stehen gut auf und liegen gerne auf der Matratze. Die Sprunggelenke weisen keine Verletzungen auf, sind sauber und schön behaart.
  • Laufgang mit...


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