„Wir werden noch schneller vorwärts kommen“ Premium

Am 1. Dezember fällt der offizielle Startschuss für die neue Schweinezucht Österreich. Welche Ziele hat die Genossenschaft? Steigen die Preise? Was passiert bei einem Seuchenausbruch?

Jetzt gibt es nur noch eine österreichische Schweinezucht. War der Zusammenschluss schon längst überfällig?

Knapp: Die Zeit war jetzt einfach reif. Zurzeit sind wir in einer guten Marktphase, wo die Betriebe Luft zum Atmen haben. Da ist es leichter, alle Beteiligten ins Boot zu holen. Wir stehen nicht unter Druck, neue Entscheidungen treffen zu müssen. Der Zusammenschluss war jetzt ein vernünftiger Schritt, um für die nächsten Jahre gerüstet zu sein.

Welche Vorteile haben die Schweinehalter von der Neuorganisation?

Knapp: Wir werden schneller vorwärtskommen, was den Zuchtfortschritt betrifft. Wir können auch Ressourcen im Bereich Forschung und Entwicklung, bei der Zuchtwertschätzung und der EDV-Infrastruktur besser nutzen. In größerer Einheit sind wir deutlich wettbewerbsfähiger. Davon profitieren auch die Bauern. Ihnen liefern wir weiterhin hochwertige Sauen und Sperma geprüfter Eber.

Welche positiven Effekte ergeben sich noch?

Knapp: Bei der Verwaltung ergeben sich natürlich Synergieeffekte. Dort können wir langfristig Kosten sparen. Wir werden auch österreichweit das Zubehörgeschäft ausweiten. Das wird Anfang nächsten Jahres passieren. Ein wesentlicher Vorteil der Fusion ist auch der fachliche Austausch in der Zucht und in den Labors der Besamungsstationen. Es wird auch die Eberauswahl steigen. Zudem erwarten wir uns mehr Schlagkraft in der Vermarktung und im gemeinsamen Export.

Was verändert sich für die Züchter?

Knapp: Die Züchter sind Mitglied einer schlagkräftigeren Organisation mit einem marktorientierten Zuchtprogramm. Wir wollen deren fachliche Betreuung weiter intensivieren.

Eine große Herausforderung ist jetzt, alles zu...

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Artikel geschrieben von

Beate Kraml

Redaktion

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