Schlachtrindermarkt

Österreich: Jungstiere gut nachgefragt

Die heimsiche Gastronomie fragt mehr Rindfleisch nach als prognostiziert, die Notierungen tendieren nach oben. Nur die Schlachtkühe hinken nach.

Der europäische Schlachtrindermarkt entwickelt sich weiterhin positiv. Nach wie vor gestaltet sich in Deutschland insbesondere der Handel mit Jungstieren sehr flott. Das Angebot ist hier durchwegs klein, und der Bedarf der Schlachtunternehmen kann kaum gedeckt werden. Die Preise tendieren mehr oder weniger stark nach oben.

Auch die Vermarktung von weiblichen Schlachtrindern gestaltet sich aufgrund des knappen Angebots zügig, und die Mengen können leicht am Markt platziert werden.

Österreich: Jungstierpreis für zwei Wochen fix

In Österreich ist das Angebot bei den Jungstieren laut Rinderbörse abermals etwas rückläufig und steht einer sehr guten Nachfrage seitens der Abnehmer gegenüber. Vor allem der Gastronomiebereich dürfte sich doch etwas besser entwickelt haben als prognostiziert, und das Fehlen der südamerikanischen Ware wirkt sich positiv aus. Die Preise steigen an, sie wurden auf zwei Wochen fixiert.

Bei den Schlachtkalbinnen ist die Nachfrage ebenfalls sehr gut, die Notierungen tendieren leicht nach oben. Schlachtkühe weisen eine stabile Preisentwicklung auf. Bei Schlachtkälbern wird von einer besseren Nachfragesituation berichtet, und auch hier steigen die Erlöse etwas an.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem höheren Preis von 3,88 €/kg SG (+0,08). Für Kalbinnen werden mittlerweile 3,37 € erlöst. Die Schlachtkuh-Notierung liegt weiterhin bei 2,68 € (+0,05) , für Schlachtkälber werden jetzt 6,05 € (+0,20) gezahlt. Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.