Schlachtrindermarkt

Österreich: Kuhpreise steigen

Während hierzulande die Kuhpreise nach oben tendieren, fallen die Schlachtkälberpreise. Die Jungstiernotierung bleibt weiterhin ausgesetzt.

In der EU zeigt sich das Angebot an Schlachtrindern auf anhaltend niedrigem Niveau. (Bildquelle: pixabay.com)

Wie schon in den vergangenen Wochen wird in der EU auch weiterhin von einem geringen Angebot an Schlachtrindern berichtet. Zugleich hat sich teilweise die Nachfrage auch etwas beruhigt, wobei es hier Unterschiede zwischen den einzelnen Kategorien gibt. In Deutschland sind insbesondere die Jungstiere aufgrund eines geringeren Bedarfs etwas unter Druck geraten, und in den Regionen gibt es mehr oder weniger starke Preisabschläge. Die Nachfrage nach Schlachtkühen ist weiterhin etwas besser, die Erlöse sind stabil.

Österreich: Kühe steigen, Kälber fallen

In Österreich ist das Aufkommen an Jungstieren relativ stabil und trifft auf eine etwas schwächere Nachfrage, teilte die Rinderbörse mit. Derzeit findet im heimischen Lebensmitteleinzelhandel eine Umstellung des Sortiments hin zu Kurzbratteilen statt. Somit sind nicht alle Teilstücke vom Jungstier im Handel zu platzieren. Der nach wie vor bestehende Lockdown in der Gastronomie drückt ebenfalls auf die Nachfrage. Die Preise tendieren leicht nach unten.

Bei Schlachtkühen herrscht nach wie vor ein überschaubares Angebot. Die Exportsituation Richtung Schweiz läuft gut, die Nachfrage aus Frankreich ist hingegen rückläufig. Die Kuhpreise tendieren nach oben. Bei Schlachtkälbern wirkt sich die rückläufige Nachfrage in Form von leicht sinkenden Notierungen aus.

Notierung der Jungstiere bleibt ausgesetzt

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Kalbinnen der Handelsklasse R2/3 mit einem stabilen Preis von 2,90 €/kg Schlachtgewicht. Für Schlachtkühe werden mittlerweile 2,39 € gezahlt. Der Erlös für Schlachtkälber sinkt auf 5,55 €, die Jungstier-Notierung ist ausgesetzt. Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.


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