Milchpreise

Österreichs Erzeugermilchpreise im März leicht rückläufig

Nach einem geringfügigen Anstieg im Februar gaben die heimischen Erzeugermilchpreise im März 2021 leicht nach. Die Anlieferung liegt weiterhin unter dem Vorjahresniveau.

Melkgeschirr am Euter.

Die AMA ermittelte für März 2021 einen durchschnittlichen Erzeugerpreis von 37,80 Cent netto/kg auf Basis 4,2% Fett und 3,4% Eiweiß. (Bildquelle: top agrar)

Die österreichischen Erzeugermilchpreise waren im März leicht rückläufig. Die Molkereien und Käsereien zahlten ihren bäuerlichen Lieferanten für GVO-freie Qualitätsmilch mit 4,2% Fett und 3,4% Eiweiß im Schnitt 37,80 Cent/kg netto beziehungsweise 42,72 Cent brutto. Gegenüber dem Vormonat Februar ergab sich ein Minus von 0,74 Cent, das Vorjahresniveau wurde gleichzeitig um 0,94 Cent übertroffen. Dies geht aus aktuellen Berechnungen der Agrarmarkt Austria (AMA) hervor.

Der von der AMA für März 2021 auf Basis 4,2% Fett und 3,4% Eiweiß ermittelte Erzeugerpreis von 37,80 Cent netto/kg bezieht sich bekanntlich auf den Durchschnitt aller Qualitäten. Für GVO-freie Qualitätsmilch ohne Bio- und Heumilchzuschlag zahlten die Molkereien durchschnittlich 35,20 Cent netto/kg, für Biomilch erlösten die Lieferanten im Mittel 44,90 Cent je kg.

Preisrückgang auch im April erwaret

Auf Basis des natürlichen Fett- und Eiweißgehalts berechnet, lag der Milchpreis im März 2021 im Schnitt bei 38,16 Cent netto/kg (Durchschnitt aller Qualitäten). Für April erwartet die AMA einen Rückgang auf 37,80 Cent/kg. Der Grund für den etwas niedrigeren Auszahlungspreis ist das leichte Minus bei den Inhaltstoffen.

Der durchschnittliche EU-Erzeugermilchpreis für Februar 2021 betrug 34,98 Cent/kg und erhöhte sich somit um 0,03 Cent gegenüber dem Vormonat. Für März 2021 schätzt die EU-Kommission den Erzeugermilchpreis auf 34,76 Cent/kg. (Anmerkung: Die Preisangaben beziehen sich auf die EU ohne Großbritannien.)

Milchanlieferung weiter unter dem Vorjahresniveau

Der bisherige Trend zur rückläufigen Anlieferung setzte sich auch im März 2021 weiter fort. Die heimischen Molkereien und Sennereien übernahmen im Berichtsmonat 286.127 t Rohmilch von ihren Lieferanten. Die Milchanlieferung lag somit um 1,35% unter jener des Vorjahresmonats.


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