Molkereien

Anlieferungsmenge weiter unter Vorjahresniveau

Der österreichische Erzeugermilchpreis konnte im August 2020 ein kräftiges Plus gegenüber dem Vormonatspreis erzielen, berichtet die AMA. Indes fruchten die Aufrufe der Molkereien zur Drosselung der Anlieferungsmengen.

Die Milchanlieferungen an die Molkereien und Sennereien bewegen sich seit Mai unter der Vorjahreslinie. (Bildquelle: pixabay.com)

Die heimischen Milchlieferanten erhielten im Schnitt 37,26 ct/kg (Durchschnitt aller Qualitäten und Inhaltsstoffe), von den Molkereien und Sennereien, das waren um 0,96 ct/kg mehr als im Monat davor.

Der Auszahlungspreis für Milch mit 4,2 % Fett und 3,4 % Eiweiß betrug im August 37,80 Ct/kg Rohmilch und lag somit um 1,13 Ct/kg über dem aus dem Vorjahresmonat.

Die AMA schätzt den Erzeugermilchpreis für September 2020 auf 38,30 ct/kg (Durchschnitt aller Qualitäten und Inhaltsstoffe). Zum einen haben einige Molkereien den Grundpreis erhöht und zum anderen sind die steigenden Inhaltsstoffe für die Preissteigerung verantwortlich.

Anlieferungen seit Mai unter Vorjahr

Die österreichischen Molkereien und Sennereien haben im August 246.346 t Rohmilch von ihren Lieferanten übernommen. Von der angelieferten Rohmilch waren 45.304 t Biomilch. Die Milchanlieferung liegt in Summe um 1,4 % oder rund 3,4 Mio kg unter jener aus dem Vorjahresmonat. Seit Mai zeigen betriebsindividuelle Programme und Aufrufe der Verarbeiter zur Drosselung der Milchanlieferung Wirkung.


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