Schlachtrinder

Ausgeglichener Markt

Wegen geringem Angebot ziehen die Preise für Schlachtrinder in Deutschland an. In Österreich bleibt das Preisniveau gegenüber der Vorwoche unverändert.

Der Schlachtrindermarkt präsentiet sich laut der Österreichischen Rinderbörse in vielen europäischen Ländern weiterhin weitgehend unverändert und ausgeglichen. In Deutschland werde aktuell von sehr kleinen Angebotsmengen in allen Kategorien berichtet. Die Preise würden bedingt durch die niedrigen Stückzahlen anziehen. In Österreich sei das Angebot an Jungstieren auf unverändertem Niveau bei einer im Wesentlichen stabilen Nachfrage. Die Preisnotierung bei Jungstieren sei in der laufenden Kalenderwoche 30 unverändert. Gleiches gelte für Schlachtkühe und Kälber.

Bei Schlachtkühen bleibe das Angebot auf einem saisonüblichen Niveau. Die Nachfrage sei weiterhin rege und werde vor allem durch Export-Aktivitäten wie in die Schweiz belebt. Die Preise seien stabil. Bei Schlachtkälbern seien Angebot und Nachfrage weitgehend ausgeglichen und die Kälberpreise ebenfalls stabil.

Die Rinderbörse erwartet in der laufenden Vermarktungswoche für Kalbinnen der Handelsklasse R2/3 unverändert 3,12 €/kg Schlachtgewicht, für Schlachtkühe R2/3 gleich wie in der Vorwoche 2,65 € und für Schlachtkälber derselben Handelsklasse ebenso unverändert 5,55 €/kg. Die genannten Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen. Der Jungstierpreis der Kategorie R2/3 wird als "ausgesetzt" angegeben.