Molkereien

Neues Direktvermarkter-Regime bei der Ennstal Milch kommt doch

Groß war der Wirbel um neue Regeln für die direktvermarktenden Lieferanten der Ennstal Milch im September 2019. Nach einem Krisengespräch zwischen Molkerei, Bauern und Bauernkammer wurden sie dann aufgeschoben. Ab 1. März kommen sie nun doch – allerdings in entschärfter Form.

Die Molkerei hat ihre letztes Jahr vorgestellten Zustazregeln überarbeitet, diese Ende November beschlossen und nun den Lieferanten kundgemacht. (Bildquelle: Werkbild)

Für die Direktvermarkter gelten dann folgende Zusatzregelungen:

  • Monatlicher Abzug bei Unterlieferung:
    Anlieferungen in einem Monat unter 30% der bisherigen Höchstanliefeurng des entsprechenden Monats werden als Unregelmäßigkeit eingestuft. Dies führt zu einem Milchgeldabzug von 5 Cent/kg auf die gesamte Monatsmenge. Das Erstkonzept hatte noch eine 50%-Grenze vorgesehen.
  • Höchstzulässige Direktvermarktungsmenge:
    Künftig dürfen maximal 80.000 kg Rohmilch in der Direktvermarktung verarbeitet werden. Wird dieser Wert überschritten, erfolgt ein Milchgeldabzug von 5 Cent/kg auf die gesamte Jahresliefermenge. Ursprünglich war hier ein Grenzwert von 60.000 kg vorgesehen.
    Wurden bereits Abzüge für unregelmäßige Monatslieferungen einbehaltenm werden diese dann gegenverrechnet.

Derzeit werden die Direktvermarkter von den Hofberatern kontaktiert, um allfällige Fragen zu klären.


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