EU-Schlachtrindermarkt: Jungstierpreise stabil bis leicht rückläufig

Der europäische Schlachtrindermarkt entwickelt sich derzeit etwas uneinheitlich. In Deutschland wird weiterhin von geringen Angebotsmengen, sowohl bei männlichen Tieren als auch bei Schlachtkühen berichtet.

Österreich: Notierungen für Schlachtkühe können zulegen (Bildquelle: Archiv )

Bei Jungstieren steht dem verhaltenen Angebot eine witterungsbedingt schwache Nachfrage gegenüber. Die Preise zeigen eine stabile bis leicht rückläufige Tendenz. Bei Schlachtkühen ziehen die Preise aufgrund des sehr geringen Angebots nochmals an. In Österreich fällt das Angebot bei Jungstieren aktuell etwas geringer aus und trifft auf eine stabile Nachfrage, berichtet die Rinderbörse.

Der Absatzmarkt ist bei Steakartikeln saisonal belebt. Die Preise für Jungstiere sind unverändert. Bei Schlachtkalbinnen sind Aufkommen und Bedarf ausgeglichen, die Notierungen sind stabil. Bei Schlachtkühen trifft ein verhaltenes Angebot auf eine rege Nachfrage, die Preise können daher zulegen. Im Schlachtkälberbereich ist nach wie vor ein leichter Angebotsüberhang gegeben, die Erlöse sind stabil bis leicht rückläufig.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,43 € und für Kalbinnen weiterhin 3,13 €. Die Preise für Schlachtkühe steigen auf 2,63 €, während die Notierung für Schlachtkälber mit 5,25 € gleichbleibt. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen. (aiz.info)

Artikel geschrieben von

Sylvia Haury

Redaktions- und Vertriebsassistentin

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