EU-Schlachtrindermarkt von stabilem Jungstierangebot geprägt

Am europäischen Schlachtrindermarkt ist das Angebot derzeit uneinheitlich, heißt es in einer Aussendung der aiz. In den meisten Mitgliedsländern werde von einem stabilen Jungstierangebot berichtet.

Rinderschlachtung

(Bildquelle: )

In Deutschland rechne man mit einer leicht steigenden Menge (Beginn des neuen Wirtschaftsjahres). Die Nachfrage sei bedingt durch hochsommerliche Temperaturen und die beginnende Ferienzeit meist ruhig, die Preise seien unverändert bis regional rückläufig. Bei weiblichen Schlachtrindern herrsche weiterhin eine stabile Marktlage vor.

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren laut Rinderbörse stabil, die Nachfrage ist wie in den anderen EU-Staaten ruhig. Bei weiblichen Schlachtrindern, insbesondere bei Schlachtkühen, steigt die Menge leicht an (Ende der Haltefrist für Mutterkühe). Die angebotenen Schlachtrinder können jedoch problemlos am Markt untergebracht werden, die Notierungen sind daher in allen Kategorien fest. Rückläufig ist das Angebot an Schlachtkälbern, die Nachfrage bleibt ruhig, die Erlöse sind weiterhin stabil.

Für Stiere der Handelsklasse R2/3 erwartet die Österreichische Rinderbörse diese Woche Preise zwischen € 3,51 und 3,71 netto je kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen (R2/3) dürften
€ 3,16 bis 3,36 gezahlt werden. Leichtere Schlachtkühe (R2/3, zwischen 340 und 370 kg) werden voraussichtlich für € 2,90 bis 3,14 abgesetzt. Für Kühe über 400 kg (Handelsklasse U2/3) dürften sich die Erlöse zwischen € 3,06 und 3,27 bewegen. Schlachtkälber (R2/3) notieren zwischen € 4,98 und 5,30. Bei Bio-Schlachtkälbern (R2/3) geht die Rinderbörse von Erlösen zwischen € 5,73 und 5,90 je kg aus. Bei Bio-Jungrindern über 200 kg beträgt die Preisspanne
€ 4,00 bis 4,30.


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