1. Platz in Österreich

Extravaganter Wagyu-Stall gewinnt Landbaukultur-Preis

Für ihre Wagyuherde errichteten Diana und Hubert Huemer einen Stall, der architektonisch aus der Reihe tanzt. Dafür erhielten sie jetzt den mit 6.000 € dotierten Landbaukultur-Preis für Österreich.

"Wie das Wagyu-Rind steht der Stall sicher am Hang, etwas geduckt, mit starkem Körper auf festen Beinen.“ So kann man den neu gebauten Stall von Diana und Hubert Huemer aus Atzbach beschreiben. Geplant wurde dieser von Architekt Herbert Schrattenecker aus Wien. Sein architektonisches Konzept orientiert sich in vielerlei Hinsicht an den Wagyus, die der Stall beherbergt.

Genau das gefielt der Jury des Landbaukultur-Preises besonders gut. Den Wagyu-Stall am Hausruck zeichnete sie daher mit dem ersten Preis in der Kategorie Neubau und einem Preisgeld von 6.000 € aus. Mehr zum Landbaukultur-Preis lesen Sie hier oder unten in der Zusatzinfo.

Das Dach ist in zwei Ebenen abgesetzt

Beim Bau spielten für Familie Huemer beständige, natürliche Materialien eine ebenso zentrale Rolle wie ein identitätsstiftendes, eigenständiges Aussehen des neuen Gebäudes. Fundamente aus Beton, eine Tragstruktur aus Schnittholz (anstelle von Leimbindern), un­behandelte Lärchenschindeln, ein Aludach ohne Eluxal-Beschichtung sowie das zentrale Dach bilden das Kernstück des Stalles. Dieser kann problemlos erweitert und adaptiert werden.

Das Dach ist dabei das dominierende Merkmal des Stalles. Dieses ist in zwei Ebenen abgesetzt und gewährleistet so die zweifache Durchlüftung des Dachkörpers oberhalb der seitlichen...