Fast 1000 Milchbauern gaben 2018 auf

27.963 bäuerliche Milchviehbetriebe haben letztes Jahr Rohmilch an Molkereien und sonstige Aufkäufer geliefert. Gegenüber 2017 entspricht dies einem Rückgang von 976 Betrieben (-3,4%). Dies teilte die Rinderzucht Austria (ZAR) auf Basis von Zahlen des Agrarressorts (BMNT) mit.

In allen Bundesländern gab es Hofaufgaben. Am höchsten war diese im Burgenland (-7%), gefolgt von Oberösterreich (-4,8%), am geringsten war der Rückgang der Milchbetriebe in Vorarlberg mit -0,8%. Die Milchanlieferung 2018 betrug 3,391 Mio. t, das ist ein Plus von 77.200 t beziehungsweise +2,3% im Vergleich zum Vorjahr. Von der Gesamtmenge wurden 263.200 t oder 7,6% an ausländische Verarbeitungsbetriebe geliefert.

Milchanlieferung fast überall gestiegen

Mit Ausnahme des Burgenlandes verzeichneten 2018 alle Bundesländer ein Plus bei der Milchanlieferung. Den höchsten Zuwachs gab es in Oberösterreich mit 3,1%. Die durchschnittliche Anlieferung je Betrieb stieg gegenüber 2017 von 114.000 kg auf 121.000 kg (+5,9%) an.

11.370 Höfe produzieren 77% der Milch

Der Erhebung zufolge produzierten im vergangenen Jahr 11.370 Betriebe mehr als 100.000 kg Milch. Diese Höfe sind für 77% des gesamten Milchaufkommens verantwortlich. Rund 600 Betriebe lieferten bereits mehr als 500.000 kg Milch. Von der gesamten angelieferten Milch waren 635.800 t oder 19% Biomilch, die von rund 6.800 Betrieben (24% aller Milchlieferanten) erzeugt wurde. 5.900 Betriebe haben 509.000 t Heumilch an Molkereien angeliefert.

Das Wichtigste zu den Themen Rind + Milch mittwochs per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.