Zuchtviehversteigerungen Tirol

Flotter Marktverlauf in Imst und Rotholz

Bei den Zuchtvieh-Versteigerungen der Rinderzucht Tirol am 07. und 08. Mai 2019 in Imst und Rotholz erfreuten sich sowohl die Kühe in Milch als auch die Zuchtkalbinnen reger Nachfrage und somit deutlichen Zuwächsen.

Teuerstes Braunviehtier in Rotholz war die Biver-Tochter Reine von Hansjörg Taxacher aus Fügen mit 3.060 Euro. (Bildquelle: Matthias Fankhauser/Hannes Leitner)

Speziell Erstlingskühe mit entsprechender Milchleistung waren gefragt und fanden einen regen Absatz. Dieser wurde durch die anwesenden Käufer aus Südtirol und Italien unterstützt. Stark war zudem der Absatz bei den trächtigen Kalbinnen. Vor allem hochträchtige, gut entwickelte Tiere mit gutem Exterieur erzielten hohe Zuschlagspreise.

Deutliche Zuwächse in allen Kategorien

Die Preisdifferenzierung basierte hier vor allem auf den beiden Faktoren Kalbedatum und Gewicht und ermöglichte so eine große Preisspanne. Ebenso bei den Kälbern waren die Entwicklung und das damit verbundene Gewicht preisbildend, wie auch bei den bisherigen Versteigerungen bereits beobachtet werden konnte.

Die in Bewertungsklasse I gereihte Washington-Tochter Sandy von Leonhard Seisl aus Wildschönau erzielte 2.440 Euro. (Bildquelle: Matthias Fankhauser/Hannes Leitner)

Das teuerste Grauviehtier war die Dikito-Tochter Floke von Winfried Geir aus Navis mit 2.520 Euro. (Bildquelle: Matthias Fankhauser/Hannes Leitner)

Bei den Holstein erhielt mit 3.000 Euro die O Kalif Red-Tochter Jenny von Georg Angerer aus Fritzens den Höchstpreis. (Bildquelle: Matthias Fankhauser/Hannes Leitner)

Bei Braunvieh in Imst erzielte die Blooming-Tochter Bluna von Daniel Streng aus Fliess mit 2.700 Euro den Tageshöchstpreis. (Bildquelle: Matthias Fankhauser/Hannes Leitner)

Information: Die letzten beiden Versteigerungen für das erste Vermarktungshalbjahr 2019 finden am 28. Mai in Imst und am 29. Mai in Rotholz statt.

Text: Bruno Deutinger/Raphael Kuen von der Rinderzucht Tirol

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Torsten Altmann

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