Heimische Eierpreise legen zu

Der Schulbeginn und niedrigere Temperaturen sorgen für Belebung des heimischen Eiermarktes, berichtet die AMA in ihrem wöchentlichen Preismonitoring. In fast allen Kategorien und Gewichtsklassen steigen daher die Preise.

Eier

In fast allen Kategorien steigen die Eierpreise. (Bildquelle: Deter )

Im Berichtszeitraum Kalenderwoche 36 legten die Preise ab Packstelle pro 100-Stück-Höcker für Eier aus Bodenhaltung in der Gewichtsklasse XL von 12,59 auf 12,63 Euro, in L von 11,23 auf 11,44 Euro, M von 9,74 auf 9,98 und S von 7,41 auf 7,70 Euro zu. Die Preise von Freilandeiern der Gewichtsklasse XL nahmen von 15,28 auf 15,56 Euro, die von L von 14,37 auf 14,55 Euro, von M von 11,44 auf 12,02 Euro sowie die leichtesten Klasse S von 10,30 auf 11,07 Euro zu.

Schließlich erzielten Eier aus biologischer Erzeugung der Gewichtsklasse XL mit 20,77 Euro als einzige eine Spur weniger als in der Woche davor mit 20,78 Euro, wohingegen sich Bioeier der Klasse L auf 21,19 nach 21,15 und solche der Klasse M auf 19,22 nach 19,20 Euro befestigen konnten. Die Notierungen Speising für einzelgekennzeichnete AMA-Gütesiegeleier, Klasse A ab Packstelle auf 30er-Lagen blieben in den schwereren Gewichtsklassen XL und L aus allen Haltungsformen gleich (Boden XL: 12,40 Euro, L: 11,40 Euro, Freiland XL 13,50 und L 13,30 Euro, Biofreiland: XL und L 22,70 Euro jeweils pro 100 Stück) - ebenso S Bodenhaltung (7,40 Euro), M Bio (20,80 Euro), und S Freiland (7,50 Euro). Zulegen konnten jeweils in der Klasse M und um 20 Cent Eier aus Bodenhaltung auf 10,00 Euro und solche aus Freilandhaltung auf 11,10 Euro sowie die S-Bioeier um 25 Cent auf 9,75 Euro.

Unverändert notierte - egal aus welcher Haltungsform - Verarbeitungs- mit 4,50 und Sekundarware mit 3,00 Euro. Die von der AMA erhobenen Preise beziehungsweise Notierungen aus Deutschland (München, Weser-Ems-Eierpackstellen) und den Niederlanden bewegten sich - bei vergleichbaren Qualitäten auf höherem Niveau - ebenfalls nach oben.

Heimische Eier weiter frei von Fipronil

Die AGES teilte am Donnerstag übrigens mit, Österreichische Frischeier und Geflügelfleisch im Einzelhandel sind frei von Fipronil. In 50 Proben aus dem Großhandel wurde aber Fipronil nachgewiesen (Flüssigei, Eiweißpulver, Eigelb, Vollei, gekochte und geschälte Eier usw.). Diese Produkte stammen jedoch aus Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, Belgien und Polen. Es bestehe keine Gesundheitsgefährdung.


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