Schlachtrinder

Jungstier-Angebot ist rückläufig

Trotz der fehlenden Schlachttage zu Ostern gibt es im Handel bei Schlachtrindern derzeit keinerlei Überhänge. Allerdings sinkt das Angebot an Jungstieren, die Notierung ist ausgesetzt.

Schlachthof

Die Preise für Schlachtkühe und -kalbinnen sind stabil, die Jungstier-Notierung ist ausgesetzt. (Bildquelle: pixabay.com/Jai79)

In Österreich ist diese Woche das Jungstier-Angebot gegenüber der Woche vor Ostern rückläufig. Die Nachfrage entwickelt sich derzeit vom Vorderviertel eher Richtung Kurzbratteile, berichtet die Rinderbörse. Das Fehlen einer Öffnungsperspektive für die Gastronomie drückt nach wie vor etwas auf die Stimmung der Märkte.

Notierungen für Schlachtkälber sinken

In der Schlachtkuh-Vermarktung waren die Angebotsmengen in den letzten Wochen etwas höher und pendeln aktuell wieder zurück. Die Vermarktung in Richtung Schweiz erfolgt nach wie vor auf einem höheren Niveau. Exporte Richtung Spanien und Frankreich gestalten sich aufgrund der wiedereingeführten Lockdowns weiterhin schwieriger. Die Preise sind stabil. Bei Schlachtkälbern war die Nachfrage zu den Osterfeiertagen sehr gut, sie wird aber in den nächsten Wochen wieder etwas zurückgehen. Die Notierungen sind leicht rückläufig.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Kalbinnen der Handelsklasse R2/3 mit einem stabilen Preis von 2,90 Euro je kg Schlachtgewicht. Für Schlachtkühe werden weiterhin 2,34 Euro gezahlt. Der Erlös für Schlachtkälber sinkt auf 5,75 Euro, die Jungstier-Notierung ist ausgesetzt. Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.


Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen