Schlachtrindermarkt

Jungstiere: Rückläufige Nachfrage

Das Angebot an schlachtreifen Rindern fällt in der EU weiterhin begrenzt aus. In Österreich ist das Angebot an Schlachtkühen derzeit gering, die Notierungen tendieren daher weiter nach oben.

Preisprognosen sind aktuell schwierig, da es wegen Corona noch keine Klarheit über die Wiederöffnung der Gastrobetriebe gibt. (Bildquelle: pixabay.com)

Insbesondere im Bereich der Schlachtkühe wird, vor allem auch in Deutschland, von kleinen Stückzahlen berichtet. Speziell die Nachfrage nach weiblichen Rindern ist dabei sehr flott und die Notierungen ziehen etwas an. Anders sieht es bei Jungstieren in der BRD aus. In manchen Regionen lassen sich bessere Qualitäten schwieriger vermarkten, dementsprechend nimmt der Preisdruck vonseiten der Schlachtunternehmen zu.

Österreich: Preisentwicklung von Gastroöffnung abhängig

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren nach wie vor verhalten und steht einer etwas rückläufigen Nachfrage gegenüber. Laut Rinderbörse ist es derzeit schwierig, Prognosen für die nächsten Wochen zu machen, da auch viel davon abhängt, inwieweit die Gastronomie wieder öffnet. Die Preise sind in diesem Bereich stabil. Bei Schlachtkühen ist das Angebot nach wie vor sehr knapp und trifft auf eine für die Jahreszeit normale Nachfrage. Die Notierungen tendieren nach oben. Bei Schlachtkälbern ist die Nachfrage rückläufig, die Preise geben leicht nach.

Notierungen der laufenden Vermarktunsgwoche

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem stabilen Preis von 3,47 € je kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen werden weiterhin 2,90 € gezahlt, die Schlachtkuh-Notierung steigt auf 2,07 € . Die Notierung für Schlachtkälber sinkt auf 6,25 €.

Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.


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