Keine Neuauflage der Privaten Lagerhaltung in Sicht

Die EU-Kommission hält Hilfen für die private Einlagerung von Schweinefleisch (PLH) zurzeit für wenig sinnvoll. Die Auslagerung von 60.000t Schweinefleisch der letzten PLH müsse nämlich jetzt bewältigt werden.

Schlachthälften

Foto: Archiv (Bildquelle: )

Auf dem EU-Ministerrat im März hatte EU-Agrarkommissar Phil Hogan die PLH-Schweinefleisch noch als mögliches Instrument genannt. Allerdings müsse der Zeitpunkt für die erneute Einlagerung geschickt gewählt werden, betont Hogan immer wieder. Jetzt passe es nicht, erklärte die EU-Kommission im Sonderausschuss für Landwirtschaft (SAL) in Brüssel. Gerade gebe es Hoffnung auf eine Erholung der Preise und die Exporte nach China hätten sich deutlich erhöht, führte ein Mitarbeiter der EU-Kommission im SAL aus.

Jetzt müssten im Frühjahr und Sommer noch 60.000 t Schweinefleisch von der Auslagerung der PLH im Jänner bewältigt werden. Da passe es nicht, in die Bewegung am Markt mit einer erneuten Öffnung der PLH zu reagieren, resümierte die EU-Kommission. Die EU-Mitgliedstaaten schlossen sich dieser Meinung an und selbst die Vertreter von Frankreich und Dänemark lehnten im SAL eine Öffnung der PLH ab. -AIZ-


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