Schlachtrinder

Kuhnotierung leicht gestiegen

In Österreich wie auch am EU-Schlachtrindermarkt werden Jungstiere sehr rege nachgefragt. Die Notierungen bleiben diese Woche bis auf jener der Schlachtkühe, die um 3 Cent steigt, unverändert.

Am europäischen Schlachtrindermarkt herrschen derzeit stabile bis leicht steigende Tendenzen. Vor allem bei Jungstieren ist die Nachfrage weiterhin sehr rege, es klagen aber immer mehr Schlachtunternehmen, vor allem in Deutschland, über die hohen Preise. Dementsprechend gibt es allenfalls noch kleine Anpassungen, deutliche Steigerungen werden derzeit von den Abnehmern nicht mehr akzeptiert. Auch der Handel mit Schlachtkühen läuft nach wie vor flott, der bestehende Bedarf kann aber meist durchaus gedeckt werden.

In Österreich liegt das Angebot an Jungstieren laut Rinderbörse nach wie vor auf einem durchschnittlichen Niveau und trifft auf eine sehr gute Nachfrage. Sowohl der Lebensmitteleinzelhandel als auch der Außer-Haus-Verzehr laufen derzeit sehr gut. Es dürften auch die Tiefkühllager im Bereich der Edelteile mittlerweile geleert sein. Eine entsprechend gute Nachfragesituation bis Weihnachten wird aktuell prognostiziert. Bei Schlachtkühen befindet sich das Angebot im Vergleich mit den letzten Jahren auf einem durchschnittlichen Niveau. Aufgrund der guten Futtersituation herrscht aktuell auch kein Überangebot, die Preise legen daher leicht zu. Bei Schlachtkälbern herrscht eine sehr stabile Marktsituation.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem stabilen Preis von 3,88 €/kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen werden weiterhin 3,37 € erlöst. Die Schlachtkuh-Notierung steigt auf 2,71 €, für Schlachtkälber werden 6,05 € gezahlt. Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.