Grünland

Löwenzahn in Schach halten

Gerade jetzt blühen manche Wiesen auffällig gelb mit Löwenzahn. "Bis zu 20% im Bestand sind tolerierbar, wenn siliert wird. Bei Heubetrieben sind die Bröckelverluste sonst zu hoch", sagt Michael Fritscher von der LK OÖ.

Im Grünland kommt der Löwenzahn gerne in intensiv genutzten, gut mit Nährstoffen versorgten Flächen vor. Die satt gelb blühende Pflanze wird besonders gerne von Bienen beflogen und ist auch für eine Vielzahl von Wildbienenarten eine wichtige Pollenpflanze.

Aus Fütterungssicht ist der Löwenzahn grundsätzlich wertvoll. Insbesondere die Blätter haben einen guten Futterwert, sind mineralstoffreich und werden gerne gefressen, berichtet Michael Fritscher, LK OÖ. Bei der Silagebereitung sind höhere Anteile des Löwenzahns bis rund 20% im Bestand tolerierbar.

Im Gegensatz dazu treten bei der Heuwerbung große Bröckelverluste auf. Um hier den Anteil an Löwenzahn bzw. unerwünschten Arten im Grünland zu verringern, sollten Sie einen Pflanzenbestand aus hochwertigen und konkurrenzstarken Futtergräsern fördern. Regelmäßige Nachsaaten sind Mittel der Wahl, um Grünlandbestände dicht und vital zu halten und klassischen Lückenfüllern wenig Angriffsfläche zu bieten.

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