Milchleistung leicht auf knapp 6900 kg erhöht

Um 18 kg Milch auf 6.867 kg ( 4,12% F und 3,38% E) wurde die durchschnittliche Leistung aller Herdebuchkühe und Rassen in Österreich gesteigert. Das geht aus den Daten der Milchleistungsprüfung 2010 hervor, welche die Rinderzucht Austria heute veröffentlicht hat.

Die Anzahl an Herdebuchkühen ist demnach um 3.150 auf aktuell 380.800 Tiere leicht angestiegen, während die Zahl der Zuchtbetriebe um 576 (-2,5%) zurückgegangen ist.  Auf Basis des Milchkuhbestandes zum 01.09.2010 stehen 74,1% der Milchkühe unter Leistungsprüfung (2009: 73,2%). Den größten Anteil an Herdebuchkühen hat mit 273.000 Stück die Rasse Fleckvieh (71,7%), gefolgt von Braunvieh mit 55.000 (14,5%), Holstein Friesian mit 40.000 (10,5%), Pinzgauer mit 7.680 (2%) und Grauvieh mit 3.800 Tieren (1%).

Burgenland mit der höchsten Durchschnittsleistung

Die höchsten Leistungen (Kontrollkühe, alle Laktationen) wurden mit 7.633 kg im Burgenland erzielt. Es folgen Kärnten mit 7.333 kg und Vorarlberg mit 7.048 kg Milch. Die Bundesländer mit den meisten Herdebuchkühen unter Milchleistungskontrolle sind Oberösterreich mit 108.000, gefolgt von Niederösterreich mit 79.970 und der Steiermark mit 57.740 Tieren. Die Daten aus der Leistungsprüfung stammen von insgesamt 22.500 Zuchtbetrieben unter Milchleistungskontrolle und dienen als Grundlage zur Sicherung der Lebensmittelqualität. Sie werden zusammen mit der Datenerfassung im Gesundheitsmonitoring Rind für das Tierschutz- und Tiergesundheitsmanagement eingesetzt. Neben dem Kerngeschäft der Datenerfassung im Milch- und Fleischleistungsbereich wird die Struktur der Landeskontrollverbände (LKV) auch für die Gesundheitsüberwachung der Herden im Rahmen der BVD-Bekämpfung genutzt. Zudem arbeiten die LKV seit dem Vorjahr mit akkreditierten Kontrollstellen bei der Überwachung der GVO-Freiheit bei den Molkereien Berglandmilch, Gmundner und Tirol Milch zusammen. In einigen Bundesländern werden von den Kontrollassistenten die gesetzlich vorgeschriebenen Trinkwasseruntersuchungen durchgeführt.


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Auf Kommentar antworten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen