Neue Fälle von Vogelgrippe in Ungarn

In Ungarn wurden Fälle von Vogelgrippe gemeldet. Nahe der rumänischen Grenze breitet sich der ansteckende Virus in einer Geflügelfarm aus. Auch in Polen sollen Wildvögeln an der Krankheit verendet sein. Die EU-Kommission mahnt den Geflügelsektor zu erhöhten Aufmerksamkeit.

Geflügel

Geflügelbauern mahnt die EU-Kommission zur Vorsicht, da in Ungarn und Polen Fälle von Vogelgrippe festgestellt wurden. Foto: Archiv (Bildquelle: )

Der hochpathogene Virus H5N8 breitete sich in einer Geflügelfarm im ungarischen Ort Totkomlos aus, wo der Virus zuvor schon in Wildvögeln entdeckt wurde. Die üblichen Sicherungsmaßnahmen sollen die Ausbreitung der Seuche verhindern. Im Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel (Paff) wurde festgehalten, dass der Virus aus Asien komme und sich saisonbedingt ausbreite.

Der Erreger des Subtyps H5N8 ist auch an der deutsch-polnischen Grenze in der Nähe von Stettin (Szczecin) bei fünf Enten und einer Möwe nachgewiesen worden, bestätigte laut APA das Veterinär-Inspektorat in Polen. Zuvor berichteten Medien auch über etwa 70 tote Wildvögel in der polnischen Ortschaft Lubczyna am Dammscher See (Jezioro Dabie) sowie über rund 150 verendete Wasservögel in der Nähe des Plöner Sees (Schleswig-Holstein). Bei Letzteren bescheinigten vorläufige Untersuchungen den Virus H5N8, teilte das Landesumweltministerium mit. -AIZ-


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