Schlachtrinder

Notierungen: Jungstiere legen weiter zu

Weihnachten naht und Edelteile werden verstärkt nachgefragt. Kein Wunder, dass die Preise für Jungstiere um weitere 5 Cent gestiegen sind. Eine Preisverbesserung gab es auch bei den Schlachtkalbinnen.

Am europäischen Schlachtrindermarkt herrscht derzeit im Jungstierbereich eine gute Nachfrage bei steigenden Preisen. In Österreich ist aufgrund der bevorstehenden Weihnachtszeit die Nachfrage seitens des Lebensmitteleinzelhandels sehr gut. Der Mengenbedarf der Schlachtunternehmen kann nicht immer ausreichend erfüllt werden. Andererseits führen im Außer-Haus-Verzehr die schwer prognostizierbare Situation durch die Teil-Lockdowns und die in Aussicht gestellten Verschärfungen zu einer unsicheren Marktlage.

Schlachtreife Jungstiere sollten in den nächsten zwei bis drei Wochen vermarktet werden, empfiehlt die Rinderbörse. Die Preise tendieren diese Woche nach oben, auch die Qualitätszuschläge für AMA-Gütesiegel wurden erhöht.

Mehr Schlachtkühe

Bei den Schlachtkühen hat das Angebot leicht zugenommen, vor allem im Westen des Landes. Mehrmengen können am Markt problemlos platziert werden, die Preise sind stabil. Die weitere Entwicklung auf dem europäischen Markt ist aufgrund der verschärften COVID-Situation derzeit schwer abschätzbar. Bei den Schlachtkalbinnen kommt es diese Woche zu einem leichten Preisanstieg. Die Notierungen für Schlachtkälber bleiben unverändert.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem Preis von 4,10 €/kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen werden mittlerweile 3,52 € erlöst. Die Schlachtkuh-Notierung bleibt mit 2,71 € stabil, für Schlachtkälber werden weiterhin 6,35 € gezahlt. Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.