Schlachtrindermarkt

Preisdruck speziell in Deutschland

Die Schlachtrinderpreise bleiben in der EU weiterhin unter Druck, vor allem in Deutschland. Trotz geringer Stückzahlen übertrifft das Angebot die Nachfrage der Schlachtunternehmen.

Für die lauifende Woche gibt es mit der Schlachtbranche keinen einheitlichen Stierpreis. Die Notierung für Jungstiere wurde erneut ausgesetzt. (Bildquelle: top agrar)

Durch die teils hochsommerlichen Temperaturen geht das Kaufinteresse an Rindfleisch weiter zurück. Sowohl bei Jungstieren als auch bei weiblichen Tieren sind die Notierungen in Deutschland leicht rückläufig.

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren, welches sich seit Wochen auf einem sehr hohen Niveau befand, erstmalig etwas rückläufig, berichtet die Rinderbörse. Die Nachfrage seitens des Lebensmitteleinzelhandels stellt sich für die Jahreszeit als normal dar. Trotzdem konnte mit der Schlachtbranche für diese Woche kein einheitlicher Stierpreis erzielt werden. Bei Schlachtkühen liegt das Aufkommen auf einem normalen Niveau und entspricht der Nachfrage, die Preise sind stabil. Bei Schlachtkälbern übertrifft das Angebot den Bedarf, die Notierungen tendieren daher leicht nach unten.

Jungstier-Notierung erneut ausgesetzt

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Kalbinnen der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3 € netto/kg Schlachtgewicht. Für Schlachtkühe werden weiterhin 2,37 € erlöst und für Schlachtkälber sinkt die Notierung auf 5,35 €. Die Jungstier-Notierung ist abermals ausgesetzt. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

Artikel geschrieben von

Leopold Th. Spanring

Redakteur

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