Zuchtrindermarkt

Ried: Teils nur flaue Nachfrage

Bei den Zuchtrinderversteigerungen gab es vor allem im ersten Halbjahr deutliche Umsatzrückgänge. Diese konnten im zweiten Halbjahr nicht mehr aufgeholt werden konnten. Die letzte Versteigerung im heurigen Jahr war durchwachsen.

Den Höchstpreis von 2.360 € bei den Erstlingskühen erzielte eine sehr leistungsstarke Herzschlag-Tochter. (Bildquelle: FIH)

Bei der heuer letzten Versteigerung am 15. Dezember konnten fast alle Tiere vermarktet werden. Deutliche Preisrückgänge mussten die Verkäufer von kleinträchtigen Kalbinnen zur Kenntnis nehmen. Über durchwegs zufriedenstellende Preise konnten sich die Verkäufer der Erstlingskühe und der höher trächtigen Kalbinnen freuen.

Für die angebotenen Zuchtstiere gab es nur ein sehr verhaltenes Kaufinteresse. Es konnten nur zwei Stiere vermarktet werden.

Sehr zufriedenstellend war die hohe Qualität der angebotenen Erstlingskühe. Der Durchschnittspreis konnte das außergewöhnliche Niveau der letzten beiden Märkte nicht erreichen. Es wurden alle angebotenen Kühe verkauft. Der Durchschnittspreis betrug gut 2.000 €. Den Höchstpreis erzielte eine sehr leistungsstarke Herzschlag-Tochter.

Für den Zuchtrinderexport war diese Versteigerung womöglich zu knapp vor Weihnachten. Die höher trächtigen Kalbinnen wurden zu einem Durchschnittspreis von über 2.000 € vermarktet. Diese Kalbinnen wurden von Bauern aus der Region und für Exporte nach Irland angekauft. Die kleinträchtigen Kalbinnen waren wesentlich weniger nachgefragt als zuletzt. Dies führte bei dieser Kategorie zu einem Preisrückgang auf knapp über 1.600 € netto.

Bei den weiblichen Zuchtkälbern war erneut ein qualitätsbezogenes Kaufverhalten festzustellen. Bis auf zwei Kälber fanden alle einen Käufer.

Die erste Zuchtrinderversteigerung 2021 in Ried findet am 19. Jänner statt.


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