Interessensvertretung

Rinderzucht Austria wählte neues Führungsduo

Zukünftig stehen der Kärntner Sebastian Auernig als Obmann und der Tiroler Ing. Thomas Schweigl als sein Stellvertreter an der Spitze der Interessensvertretung

Anlässlich der ordentlichen Generalversammlung der Rinderzucht Austria wurde der Kärntner Sebastian Auernig von den Mitgliedern einstimmig zum neuen Obmann gewählt. Er folgt auf Stefan Lindner, der nach mehr als sechs Jahren engagierter Obmannschaft wegen seinem Posten als Obmann der Berglandmilch nicht mehr zur Verfügung stand.

Sebastian Auernig bewirtschaft im Nebenerwerb einen Fleckviehbetrieb in Feldkirchen, ist Direktor der Landwirtschaftlichen Fachschule in Althofen, Obmann von Fleckvieh Austria und caRINDthia, Präsident des Austrian Agricultural Clusters sowie Fleckvieh-Welt-Präsident. Als Obmannstellvertreter fungiert der Tiroler Thomas Schweigl, der zukünftig mit Sebastian Auernig aufgrund der gewachsenen erweiterten Aufgaben eine starke Führungsdoppelspitze bilden wird.

„Wir werden weiterhin engagiert mit unseren Mitgliedsorganisationen den österreichischen Weg der Rinderzucht weitergehen“, so der neue Obmann Sebastian Auernig. „Dieser ist zeitgemäß und nachhaltig. Die Art der Zusammenarbeit zwischen der Praxis, den Organisationen und Institutionen ist auch im internationalen Vergleich beispielgebend. Der Fokus in der Zucht ist weiterhin auf Gesundheit und Fitness ausgerichtet.“ Das neue Verfahren Single Step in der Zuchtwertschätzung in Österreich brachte enorme Fortschritte, da die Berechnung genomisch optimierter Zuchtwerte für alle Tiere in einem Rechenschritt möglich ist.

Zucht soll in Bauernhand bleiben

„Das Ziel für die Zukunft ist es, die Zucht in Bauernhand zu erhalten“, so Obmannstellvertreter Thomas Schweigl. „Dazu werden wir mit aller Leidenschaft für die nächsten Generationen weiterarbeiten. Nur gemeinsam und mit allen Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette können der Erhalt der heimischen tierhaltenden Landwirtschaft und der wirtschaftliche Erfolg für unsere Bäuerinnen und Bauern erreicht werden.“

Aus dem Vorstand sind neben Stefan Lindner ausgeschieden: Hermann Gruber, Franz Kaltenbrunner und Andreas Wurzinger. Dem Vorstand gehören weiterhin Andreas Täubl (Steiermark) und Bruno Deutinger (Salzburg) sowie neu Ulrich Kopf (Vorarlberg), Johannes Steiner (Niederösterreich), Josef Miesenberger (Oberösterreich) und Stefan Rohrmoser (Jungzüchter) an. Als Vorsitzender des Kontrollausschusses wurde Markus Gruber aus Oberösterreich kooptiert.

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