Milchabholung

Tirol Milch zahlt 125.000 Liter nicht abgeholte Milch

Aufgrund der Schneemassen, der Lawinengefahr und Straßensperren konnten in Oberkärnten und Osttirol rund 125.000 Liter nicht abgeholt werden. Diese Milch werde aber trotzdem bezahlt, teilte die Berglandmilch mit, zu der die Tirol Milch gehört.

Milch

Mehr als 125.000 Liter Milch verblieben auf den Höfen - ein Gutteil davon Biomilch. (Bildquelle: Kraml)

Die anhaltenden Schneefälle der letzten Woche in Osttirol und Oberkärnten hatten auch weitreichende Folgen für die bäuerlichen Lieferanten der Tirol Milch. Unter erschwerten Bedingungen - Stromausfälle, Lawinen und Straßensperren - leisteten die Milchbauern in Osttirol Großes, denn die Kühe mussten dennoch zweimal täglich gemolken werden.

Auch die Milchsammelwagenfahrer hatten mit widrigsten Bedingungen zu kämpfen. Trotz aller Bemühungen konnten aufgrund der hohen Lawinengefahr und zahlreicher Straßensperren viele Höfe nicht oder nicht rechtzeitig erreicht werden. Mehr als 125.000 Liter Milch verblieben so in den letzten Tagen auf den Höfen - ein Gutteil davon Biomilch. Diese nicht abgeholte Rohmilch werde den Bauern dennoch bezahlt, teilt der Geschäftsführer der Berglandmilch, Josef Braunshofer, mit.

Es geht um 50.000 €

"Bei der Tirol Milch lässt man die Bauern in diesen herausfordernden Zeiten nicht im Stich. Selbst wenn die Milch in den letzten Tagen nicht abgeholt werden konnte, wird sie den Bauern dennoch abgegolten. Als Genossenschaft im bäuerlichen Eigentum wird das Unternehmen - also der Verbund von rund 10.000 Milchbauern - den betroffenen Betrieben die nicht gesammelte Milch bezahlen und zeigt sich damit solidarisch", so Braunshofer. Es gehe dabei um einen Betrag von etwa 50.000 Euro.


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