Schlachtrinder

Unterschiedliche Angebotsentwicklung am EU-Markt

Zu Beginn der zweiten vollen Arbeitswoche des neuen Jahres fällt in der EU das Angebot an Schlachtrindern unterschiedlich aus. Vor allem in Deutschland sind die Stückzahlen an Jungstieren ausreichend, um den Bedarf zu decken.

Aktuell gehen die Qualitätzszuschläge leicht zurück, die Basispreise halten. (Bildquelle: Werkbild/AMA Marketing)

Die Notierungen sind leicht rückläufig. Die Menge an Schlachtkühen bleibt im Verhältnis zur Nachfrage knapp, die Erzeugerpreise erhöhen sich daher moderat.

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren für den Bedarf ausreichend, bei Programmstieren ist die Nachfrage leicht rückläufig. Der Basispreis ist stabil, die Qualitätszuschläge gehen leicht zurück, teilt die Rinderbörse mit. Bei Schlachtkühen trifft das rückläufige Angebot auf eine sehr gute Nachfrage, die Preise tendieren nach oben. Die Notierungen für Schlachtkälber sind stabil.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem unveränderten Basispreis von 3,49 € netto/kg Schlachtgewicht und bei Kalbinnen erneut mit 3 €. Für Schlachtkühe werden nunmehr 2,18 € erlöst und für Schlachtkälber bleibt die Notierung bei 6,15 €. Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen