Unterschiedliche Preisentwicklungen am Schlachtrindermarkt

Die Preise am europäischen Schlachtrindermarkt entwickeln sich derzeit uneinheitlich. Während die Schlachtpreise in Deutschland relativ stabile bleiben, gibt es in Österreich doch Änderungen: Die Preise für Schlachtkälber sinken, die Notierungen für Jungstiere beliben weiter ausgesetzt.

In Deutschland haben sich die Jungstier-Notierungen stabilissiert, in Österreich bleiben sie weiter ausgesetzt. (Bildquelle: top agrar)

In Deutschland dürften sich die Notierungen bei Jungstieren nach dem Preisdruck der letzten Wochen etwas stabilisieren. Durch die Umstellung des Sortiments auf Edelteile wird von einer etwas besseren Nachfrage berichtet. Die Preise sind stabil. Bei Schlachtkühen steigt das Aufkommen bei einer guten Nachfrage, die Erlöse sind hier ebenfalls unverändert.

Weniger Jungstiere in Österreich

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren erstmals seit Wochen etwas rückläufig und die Nachfrage seitens des Lebensmitteleinzelhandels für die Jahreszeit normal. Die Preise sollten sich auch hier stabilisieren, berichtet die Rinderbörse. Bei den Schlachtkühen hat das Angebot etwas zugenommen und steht einer normalen Nachfrage gegenüber, die Notierungen sind stabil. Bei Schlachtkälbern sind die Erlöse aufgrund der nach Ostern schwächeren Nachfrage rückläufig.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Kalbinnen der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,05 € netto/kg Schlachtgewicht. Für Schlachtkühe werden weiterhin 2,34 € erlöst, der Preis für Schlachtkälber sinkt auf 5,65 €. Die Jungstier-Notierung ist weiter ausgesetzt. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

Artikel geschrieben von

Leopold Th. Spanring

Redakteur

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