Kälbermarkt

Versöhnlicher Jahresabschluss in Ried

Beim letzten Kälbermarkt in Ried im Innkreis (OÖ) am 27. Dezember verbesserten sich die Stierkälberpreise. Auch zog der FIH eine zufriedene Bilanz über das zu Ende gehende Versteigerungsjahr.

Nachdem in den letzten Wochen die Preise auf den Kälbermärkten unter den Erwartungen der Verkäufer geblieben sind, zeigte sich der Fleckviehzuchtverband Inn- und Hausruckelvierte (FIH) mit dem Marktverlauf am 27. Dezember in Ried sehr zufrieden. Auch lieferten die Transporteuren trotz Glatteis, die Kälber wie immer aus dem gesamten Verbandsgebiet verlässlich nach Ried an.

Der Durchschnittspreis bei den Fleckviehstierkälbern hat sich beim letzten Kälbermarkt im heruigen Jahr auf 4,15 € netto verbessert. 374 Kälber wechselten den Besitzer. Wie immer bei Versteigerungen „zwischen den Feiertagen“ war das Angebot etwas kleiner, aber die Nachfrage der Mäster aus der Region wesentlich größer als zuletzt.

80 % der Kälber wurden von den privaten Mästern erworben. Die meisten Kälber wurden von der Österreichische Rinderbörse ersteigert. So wie die Bauern macht auch die „Börse“ zwischen Weihnachten und Neujahr keine Pause.

Zufriedener Jahresrückblick

2021 haben 959 Landwirte 11.173 Kälber über die Nutzkälbermärkte in Ried vermarktet, berichtet der FIH. Auch wenn ein Vergleich mit dem Vorjahr etwas hinkt, da 2020 auch weibliche Zuchtkälber in einem größeren Umfang über die Kälberversteigerungen vermarktet wurden, muss doch eindeutig festgehalten werden, dass vor allem die Anzahl der Käufer seit mehreren Jahren rückläufig ist. Die Anzahl der Verkäufer blieb hingegen nahezu stabil.

Die nächste Kälberversteigerung findet nach dem Jahreswechsel am 10. Jänner statt.