Schlachtrindermarkt

Zunehmendes Angebot

In den vergangenen Wochen herrschte am europäischen Schlachtrindermarkt sowohl bei Jungstieren als auch bei Kühen ein eher knappes Angebot. Nun kommen in Deutschland und Österreich etwas höhere Mengen zur Schlachtung.

Die Notierung der Schlachtkühe hält, bei den Schlachtkälbern steigt sie. Die Jungstiernotierung bleibt ausgesetzt. (Bildquelle: pixabay.com)

In Deutschland hat die Situation aufgrund der Corona-Ausbrüche beim Großschlachter Tönnies und anderen Verarbeitern in der letzten Woche sowohl bei Jungstieren als auch bei Schlachtkühen zu einem höheren Angebot sowie einer schwächeren Nachfrage geführt. Die Preise bleiben aber durchwegs stabil.

Österreich: Nachfrage des LEH flacht ab

In Österreich befindet sich das Angebot an Jungstieren auf einem normalen Niveau, wobei die Nachfrage seitens des Lebensmitteleinzelhandels etwas rückläufig ist und sich zusehends auch im Außer-Haus-Verzehr in Richtung Edelteile fokussiert, berichtet die Rinderbörse. Die Preiseinigung mit allen Marktpartnerngestaltet sich weietrhin schwieirg und es konnte keien Einigung erzielt werden.

Nach Wochen mit sehr geringem Angebot an Schlachtkühen pendelt sich das Aufkommen jetzt auf einem normalen Niveau - bei einer nach wie vor flotten Nachfrage - ein. Die Preise für Schlachtkühe und Kalbinnen sind stabil. Das Angebot an Schlachtkälbern ist rückläufig, bei einer normalen Nachfrage, die Notierungen steigen leicht an.

Jungstiernotierung ausgesetzt

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Kalbinnen der Handelsklasse R2/3 mit einem stabilen Basispreis von 2,98 €. Für Schlachtkühe bleibt die Notierung bei 2,23 € und für Schlachtkälber steigt sie auf 5,25 €. Die Jungstiernotierung ist ausgesetzt. Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.


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