Afrikanische Schweinepest rückt bedrohlich nah!

Erste Meldungen toter Wildschweine aus Litauen und Polen bestätigen den erschreckenden Vormarsch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) Richtung Österreich. Bisher ist die Seuche bei uns noch nie aufgetreten.

Foto: ASForce Flyer (Bildquelle: )

Bereits 2007 brach die Tierseuche in Kaukasusgebieten aus. In Russland und Weißrussland wurde die Krankheit 2013 nachgewiesen. Da nun auch Litauen und Polen von der Krankheit betroffen sind, ist ganz Europa in Alarmbereitschaft. Die weitere Verbreitung über Deutschland oder über die Ukraine und Rumänien nach Österreich ist durchaus möglich. Aufklärungsarbeit, Einfuhrverbote, Hygiene- und Wildschweinmanagement in den betroffenen Gebieten sollen nun die Ausbreitung verhindern.
 
Die ansteckende Tierseuche wird vor allem durch Tierkontakt (auch durch Zecken) oder durch die Aufnahme infektiöser Materialen verbreitet. Hinzu kommt die lange Haltbarkeit des Virus in Fleisch- und Wurstwaren. Personen, die aus infizierten Gebieten nach Österreich kommen, sollten daher gezielt auf die Entsorgung der mitgebrachten Lebensmittel achten. Besonders Wildschweine können die Krankheit durch das Plündern von Mülleimern in virusfreie Gebiete einschleppen. Verminderte Fluchtbereitschaft und Orientierungslosigkeit bei Schwarzwild können Anzeichen für ASP sein. Jäger müssen daher besonders auf solches Verhalten achten und verendete Tiere untersuchen lassen.
 
Weitere Informationen zur ASP finden Sie auf der AGES-Homepage, klicken Sie hier .

Artikel geschrieben von

Torsten Altmann

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