Angebot an Schlachtschweinen fließt flott ab

Die ASP-bedingte Sogwirkung aus Asien sorgt für geräumte Schweinemärkte in Europa. In Österreich zeigen sich regionale Unterschiede.

Das Schweineangebot nimmt in Österreich saisonüblich zu. (Bildquelle: Kraml)

EU-weit berichten die Marktanalysten von geräumten Lebendmärkten, was für diese Jahreszeit eher unüblich ist. Die ASP-bedingte Sogwirkung aus Asien, welche durch weiter anhaltende Seuchenausbreitungsmeldungen zusätzlich befeuert wird, ist Hintergrund dieser aktuellen Verhältnisse. So blieb auch in Deutschland die Notierung trotz Feiertag am 3. Oktober stabil. In der Vergangenheit hat die deutsche Schlachtbranche den Feiertag zur Deutschen Einheit ausnahmslos für Preisdruckmanöver genutzt. Zunehmend nervös reagiert die Fleischindustrie, da es heuer den für die Weihnachtsproduktion kalkulierten Rohstoff nicht günstig geben wird.

Export ist Impulsgeber

In Österreich nimmt das Schweineangebot saisonüblich zu, wobei sich regionale Unterschiede zeigen. So zum Beispiel wartet man in Niederösterreich noch auf ein steigendes Angebot. In Summe fließt das gesamte Schlachtschweineangebot flott ab. Alle Absatzschienen zeigen sich lebendig, wobei unüberhörbar der Export ein maßgeblicher Impulsgeber ist. Vor diesem Hintergrund wurde auch an der Ö-Börse die Notierung abermals unverändert fixiert. Diese liegt weiterhin bei 1,83 €/kg (Berechnungsbasis: 1,73 €/kg) Schlachtgewicht.

Artikel geschrieben von

Beate Kraml

Redaktion

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