Mastschweine

Beginn der Rückkehr zur Normalität am EU-Schweinemarkt

Stabile und aufwärts tendierende Notierungen kennzeichnen den Schweinemarkt. Auch in Deutschland konnten die Schweinepreise erstmals nach 13 Wochen leicht zulegen.

Schlachthof

Die Überhänge an schlachtreifen Schweinen schmelzen in Deutschland . (Bildquelle: Tönnies)

Die Rückkehr zur Normalität am EU-Schweinemarkt scheint zu starten. Weil Spaniens Schweine zunehmend in China gefragt sind und die Überhänge in Deutschland wegschmelzen, keimt vorsichtiger Optimismus auf Erzeugerebene auf. In Deutschland (+ 0,02) konnte die EZG-Vereinigung nach 13 Wochen Stillstand erstmals leicht zulegen, wenngleich in Bayern noch Überhänge gemeldet werden. Wie üblich zeigt sich der Fleischmarkt in der Faschingswoche impulslos. Auch wenn heuer keine Karnevalsstimmung aufgekommen ist, die Essgewohnheiten bestimmen den Speiseplan, wo aktuell vermehrt Fisch Vorrang hat.

In Österreich hat die Suche nach schlachtreifen Schweinen eingesetzt, weil binnen drei Wochen das Angebot von 105 % auf 93 % gesunken ist. Am Fleischmarkt ist diese Entwicklung noch nicht angekommen. Kein Wunder, wenn Wintertourismus- und Gastronomieabsatzmöglichkeiten fehlen. Einmal mehr zeigen sich die Chinaexporteure nicht unzufrieden und sorgen für einen flüssigen Warenstrom. Vor diesem Hintergrund konnte an der Ö-Börse das knappe Angebot rasch disponiert und ein Plus von 2 Cent erzielt werden.

Die Mastschweine-Notierung liegt bei 1,37 €/kg (Berechnungsbasis: 1,27 €/kg) Schlachtgewicht.


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