Schweine

Belebter Fleischmarkt

Der Schweinemarkt zeigt sich durch den vorweihnachtlichen Bedarf belebt. Trotz Rückstau vor Schlachtbetrieben konnte die heimische Schweinebörse auf Vorwochennieveau notieren.

Schweine

Der Mastschweine-Preis bleibt unverändert zur Vorwoche. (Bildquelle: Kraml)

Das multifaktorielle Krisenszenario bleibt unverändert aufrecht. Deutschland (+/- 0,00) und Belgien verzeichnen höchste Rückstaumengen und niedrigste Preise. Schlachtaktivitäten sind vielerorts wegen Corona-infiziertem Personal teilweise stark reduziert andererseits ist etwas Schwung bei Fleischverarbeitung und -handel unübersehbar. Diesbezügliches Zugpferd ist der LEH, der wegen der starken Lockdown-Restriktionen der Horeca-Szene (Hotel-Restaurant-Catering) Rekordumsätze verzeichnet. In den bevorstehenden Feiertagswochen ist nicht Homeoffice oder Homeschooling angesagt, sondern Homeeating. Folglich werden jetzt die privaten Kühlkapazitäten Richtung 100 % aufgefüllt.

In Österreich hinterlässt der Maria Empfängnis Feiertag am 8. Dezember deutliche Rückstauspuren. Fallweise gelangen Schlachtpartien einige Tage verspätet an den Haken. Auch hierzulande lebt der Fleischmarkt vom boomenden LEH, allerdings ist auch in der Verarbeitung der vorweihnachtliche Bedarf überdurchschnittlich groß und selbst China-Exporteure konnten zu dem niedrigen Preisniveau noch Kontrakte abschließen. Vor diesem Hintergrund konnte an der Ö-Börse trotz Vorwochenrest und überaus reichlichem frischen Angebot auf Vorwochenniveau fixiert werden.

Die Mastschweine-Notierung liegt bei 1,32 €/kg (Berechnungsbasis: 1,22 €/kg) Schlachtgewicht.


Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen