Belgien: ASP flammt wieder auf

Trotz der milden Witterung kommt die Afrikanische Schweinepest auch in Belgien nicht zur Ruhe. Allein in der letzten Woche entdeckten die Behörden 25 infizierte Wildschweine.

Karte der belgischen ASP-Restriktionszonen. (Bildquelle: FAFSC)

In der vergangenen Woche entdeckten die belgischen Behörden gleich 25 neue Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen. In 23 Fällen handelte es sich dabei um aufgefundene Kadaver, zwei ASP-positive Wildschweine wurden erlegt und anschließend untersucht, berichtet das niederländische Fachmagazin Boerderij.

Alle ASP-positiven Schwarzkittel wurden in der südlichen Provinz Luxemburg aufgefunden. Die meisten Tiere entdeckte man in der Gemeinde Tintigny, im Herzen des Gefährdeten Gebietes. Tintigny führt auch die Liste der Positivfunde insgesamt an. Seit dem ersten ASP-Auftreten in Belgien in September 2018 wurden hier insgesamt 204 ASP-positive Wildschweine gefunden.

Auf Rang zwei und drei folgen die Gemeinden Meix-devant-Virton (191 Fälle) und Étalle mit 125 Positivfunden. Insgesamt wurden bei der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) in Belgien bisher 765 ASP-infizierte Wildschweine registriert. Hausschweinebestände blieben bisher gottlob verschont.

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