Umfrage

Biosicherheit: Was läuft gut, was muss verbessert werden?

Wie weit setzen heimische Schweinebauern Biosicherheit um? Wo gibt es noch Probleme und Hindernisse? Der Verband Österreichischer Schweinebauern (VÖS) will dies genau wissen. Machen auch Sie bei der Umfrage mit! Je mehr Landwirte teilnehmen, deso aufschlussreicher wird das Ergebnis. Bis 1. Mai können Sie den Onlinefragebogen ausfüllen.

An der Umfrage zur Biosicherheit auf Österreichs Betrieben können Sie bis 1. Mai teilnehmen. (Bildquelle: Kraml)

Der Verband Österreichischer Schweinebauern (VÖS) führt im Rahmen des EIP-Projektes "Nutzung von Gesundheitsdaten zur Verbesserung von Atemwegserkrankungen und Parasitenbefall bei Mastschweinen" in Kooperation mit der Boku Wien (Institut für Nutztierwissenschaften) eine Bachelorarbeit zum Thema Biosicherheit durch. Konkret geht es darum, die Umsetzung von ausgewählten Biosicherheitsmaßnahmen in der heimischen Schweinehaltung sowie mögliche Hinderungs- und Beweggründe für die etwaige Umsetzung oder Nichtumsetzung zu erfassen.

Dazu haben die Bachelor-Studenten der Agrarwissenschaften einen Online-Fragebogen erstellt. Die Umfrage steht allen interessierten Schweinebäuerinnen und Schweinebauern bis 1. Mai 2019 offen. Die Beantwortung dauert in etwa 15 Minuten, die Teilnehmer bleiben dabei vollkommen anonym.

Hier geht's zur Umfrage

Krankheiten vom Schweinebestand fern halten

Ziel der Bachelorarbeit ist es, einen möglichst flächendeckenden und repräsentativen Überblick über den Status quo der Umsetzung von Biosicherheitsmaßnahmen zu bekommen. Die Ergebnisse werden unter anderem in das EIP-Projekt einfließen und nach Abschluss der Auswertungen den Landwirtinnen und Landwirten zugänglich sein.

Biosicherheit ist nicht erst seit Ausbruch der Afrikanischer Schweinepest (ASP) in aller Munde. Besonders im Hinblick auf die ASP ist die Umsetzung möglichst umfassender Biosicherheitsmaßnahmen eine Möglichkeit, einen Eintrag dieser Seuche in Schweinebetriebe bestmöglich zu verhindern. Unter Biosicherheit versteht man alle getroffenen Maßnahmen, um die Gefahr der Erregereinschleppung und -ausbreitung zu minimieren. Dies dient der Gesunderhaltung der Tiere und trägt zu einer Reduktion des Arzneimitteleinsatzes bei.

Neben der geltenden Schweinegesundheitsverordnung aus dem Jahr 2017 gibt die Broschüre "Biosicherheit Schwein" des LFI Praxistipps zu Umsetzungsmöglichkeiten von entsprechenden Maßnahmen. Diese kann unter hier heruntergeladen werden.

Artikel geschrieben von

Beate Kraml

Redaktion

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