Afrikanische Schweinepest

Chinas Regierung will Schlachthöfe schließen

Ab Mitte November will das chinesische Landwirtschaftsministerium prüfen, welche Schlachthöfe die Produktion einstellen müssen.

In China breitet sich die ASP rasant aus. (Bildquelle: Pixabay/Tumisu)

Die chinesische Regierung hat angekündigt, kleine Schlachthöfe im Land konsequent schließen zu lassen. Dadurch will man die Ausbreitung der afrikanischen Schweinepest (ASP) besser in den Griff bekommen, schreibt die Nachrichtenagentur Reuters. Das chinesische Landwirtschaftsministerium wird ab Mitte November prüfen, welche Schlachthöfe ihre Produktion einstellen müssen, heißt es aus Regierungskreisen. Nach welchen Kriterien die Regierung die Schlachthöfe aussucht, ist bislang nicht bekannt.

Die Angst vor einer weiterhin ungebremsten ASP-Ausbreitung ist riesengroß. Laut Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) könnte ein Viertel der weltweiten Schweinepopulation verschwinden, wenn sich das Virus weiter in dieser Geschwindigkeit ausbreitet. Die niederländische Rabobank erwartet für 2020 eine Versorgungslücke in Höhe von fünf bis zehn Millionen Tonnen Schweinefleisch.

Artikel geschrieben von

Marcus Arden

Redakteur Schweinehaltung

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Kommentar: Selbstverursachtes Bio-Chaos

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