Mastschweine

Exporte nach Asien stabilisieren Preisgefüge

In Österreich werden Angebotsüberhänge bei Schlachtschweinen abgearbeitet. Das neue Angebot ist wieder deutlich zurückgependelt, wodurch die Mastschweine-Notierung an Stabilität gewinnt.

Mastschweine

Vereinzelt werden schon wieder Nachfrageimpulse vom Fleischmarkt registriert. (Bildquelle: Kraml)

Während die Asienexporteure in mehreren EU-Ländern auf Volllast arbeiten, zeigt sich in der ASP Krise Deutschlands wenig Entspannung. Zwar ist dort der Fleischmarkt wegen fehlender Arbeitskräfte in der Zerlegung keineswegs überfüllt, allerdings stauen sich in den Stallungen zunehmend schlachtreife Schweine und Ferkel. Entsprechend unterschiedlich ist die Preislage in diesen Sparten. Am dortigen Fleischmarkt sind mangels China-Export Nebenprodukte unter Preisdruck, jedoch Edelteile, ausgenommen Bauch mangels Korea-Export, können sich gut behaupten. Die Vermarktung der Schlachtschweine ist weiter eine Herausforderung und diese Situation wird wohl noch einige Zeit andauern. Die stabile Notierung der deutschen Notierung ist auch ein Ausdruck dafür, dass man sich um eine Beruhigung der Lage bemüht.

In Österreich laufen die Schlachtbänder seit September auf Volllast. Damit werden wöchentlich ca. 100.000 Schweine geschlachtet, was mengenmäßig gut zum zuletzt saisontypisch gestiegenen Angebot passt. Geringfügige Absatzverzögerungen ergeben sich regional in Oberösterreich, wo Corona bedingt fehlende Arbeitskräfte die Schlachtaktivität zweier Schlachtbetriebe reduziert haben. Die Angebotsüberhänge der letzten Wochen werden derzeit abgearbeitet und das neue Angebot ist wieder deutlich zurückgependelt. Vereinzelt werden schon wieder Nachfrageimpulse registriert. Die Preisfindung war diese Woche einfach und man ist sich in der Branche einig, die letzten Wochen gemeinsam gut bewältigt zu haben.

Die Mastschweine-Notierung bleibt diese Vermarktungswoche unverändert bei 1,50 €/kg (Berechnungsbasis: 1,40 €/kg) Schlachtgewicht.


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