Ferkel

Ferkelmarkt: Leichte Erholungsphase

Langsam, aber doch beginnt sich der heimische Ferkelmarkt absatzseitig zu erholen. Allerdings gibt es noch deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern.

Der zuletzt aufkeimende Optimismus am europäischen Ferkel- und Schweinemarkt wird nun durch die aktuellen Entwicklungen bei Corona wieder gedämpft. Insbesondere die Einschränkungen im Tourismus und in der Gastronomie in vielen Ländern der EU stören den Warenstrom in der gesamten Wertschöpfungskette der Schweinefleischerzeugung empfindlich. Damit erfolgt der Abbau der zurückgestauten Tiere am europäischen Ferkelmarkt weiterhin nur langsam. Erfreulicher als zuletzt entwickelt sich aber der Schweinpreis in China. Der steigt wieder und könnte im neuen Jahr auch den Schweinemarkt in der EU beleben. Die Ferkelnotierungen haben sich im gesamten EU-Raum auf niedrigem Niveau stabilisiert.

Der heimische Ferkelmarkt befindet sich absatzbedingt in einer Erholungsphase. Diese schreitet zwar nur langsam voran, zeigt aber in die richtige Richtung. Im Grad der Erholung zeigen sich auch nach wie vor deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. In der Steiermark dürfte das Marktgleichgewicht nicht mehr sehr weit entfernt sein, nachdem das Angebot von nicht ständigen Lieferanten stark rückläufig ist. Die Ferkelnotierung bleibt mit 1,80 €/kg unverändert zur Vorwoche.