Ferkelmarkt: Trotz Knappheit keine Preisverbesserung

Die Preiserhöhung am Ferkelmarkt lässt noch auf sich warten. Grund sind die wieder unter Druck geratenen internationalen Schlachtschweinepreise. Damit bleiben die Ferkelnotierungen in Österreich auf Vorwochenniveau.

Ferkel

In der aktuellen Vermarktungswoche vom 22. bis 28. Februar 2016 liegt die Ferkelnotierung in OÖ und NÖ bei 2 Euro; in der Steiermark bei 1,95 Euro. (Foto: Kraml) (Bildquelle: )

Die stabilen Absatzverhältnisse auf den europäischen Ferkelmärkten bleiben auch in der aktuellen Vermarktungswoche erhalten. Das unter Schnitt liegende und durchaus knappe Angebot lässt sich vollständig und rasch räumen. Dennoch schwinden derzeit zunehmend die zuletzt berechtigten Fantasien für Preisverbesserungen am EU-Ferkelmarkt.
Grund dafür ist der einfach nicht in Schwung kommende internationale Schlachtschweinemarkt. Groß waren letzte Woche die Hoffnungen am deutschen Schlachtschweinemarkt, Preisverbesserungen umsetzen zu können. Mit der Androhung von Hauspreisen durch Tönnies erledigte sich dieses Vorhaben sehr rasch. Die Schlachtschweinepreise stehen somit neuerlich unter Druck.

Ohne eine klare und nachhaltige Stabilisierung am europäischen Schlachtschweinemarkt, werden die Ferkelpreise maximal auf dem derzeitigen Niveau verharren. Damit sind auch die Preisverbesserungsmöglichkeiten am heimischen Ferkelmarkt bis auf weiteres beendet, insbesondere auch deswegen, da keine Preisgleichheit in den Bundesländern besteht.
Auch in OÖ kann trotz einer knappen Versorgung keine weitere Notierungsanhebung umgesetzt  werden. Die Preise in Österreich bleiben auf dem Niveau der Vorwoche.

NÖ + OÖ: 2,00 Euro
Stmk: 1,95 Euro


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