Ferkelpreis steigt auf 2,90 €

Das Ferkelangebot reicht nach wie vor nicht aus, um der Nachfrage pünktlich nachkommen zu können. Viele Mäster müssen daher auch in den kommenden Wochen mit Wartezeiten rechnen. Durch die knappe Versorgung am Ferkelmarkt steigt die Notierung in dieser Woche um 5 Cent auf 2,90 €/kg.

Der Tiefstpunkt im Ferkelaufkommen ist bereits durchschritten. (Bildquelle: Mitterhauser)

Die knappe Ferkelversorgungssituation im gesamten EU-Raum setzt sich auch in der aktuellen Vermarktungswoche weiter fort. Vor allem in Deutschland liegt nach wie vor eine große Kluft zwischen der Nachfrage und dem Angebot. Früher gewohnte Ferkelmengen aus Dänemark und Holland kommen derzeit nicht in unserem Nachbarland an, da auch in diesen Ländern das Ferkelangebot knapp ausfällt. Gleichzeitig lassen sich für die Dänen und Niederländer in den Abnahmeländern Polen und Spanien höhere Ferkelpreise als in Deutschland erzielen. Nicht zu vergessen ist die ruinöse Ferkelpreispolitik der letzten Jahre am deutschen Schweinemarkt, die die eigene Ferkelproduktion arg dezimiert hat.

Auch am heimischen Markt reicht das Angebot nicht aus, um der Nachfrage pünktlich nach-kommen zu können. Es zeigt sich aber, dass die Anzahl fertiger Schlachtschweine und damit auch die frische Ferkelnachfrage rückläufig ausfällt. Gleichzeitig ist der Tiefstpunkt im Ferkelaufkommen bereits durchschritten. In den nächsten drei Wochen werden aber Wartezeiten für die Mäster im Ferkelbezug weiterhin unvermeidbar sein, berichtet Johann Stinglmayr in der aktuellen Aussendung der VLV-Ferkelringe.

Die Ferkelnotierung verbessert sich in ganz Österreich um 5 Cent auf 2,90 €/kg.

Artikel geschrieben von

Beate Kraml

Redaktion

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Hierzulande setzt sich die stabile Marktlage der letzten Wochen weiter fort. Diese Woche konnte die Notierung auch in der Steiermark auf 2,90 Euro je kg angehoben werden.

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