Ferkelpreise am Weg zu historischem Preistief

Der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Belgien verunsichert derzeit den Schweinemarkt. Im gesamten EU-Raum wird es immer schwieriger, die angebotenen Ferkel zeitnah bei den Mästern unterzubringen. Hierzulande mussten die Notierungen neuerdings gesenkt werden.

Es herrschen am Ferkelmarkt derzeit schwierige Absatzsituationen vor. (Bildquelle: Heil )

Verstärkt wird die aktuelle Absatzflaute durch sehr verhaltene Einschätzungen für die nächsten Wochen den Schlachtschweinemarkt betreffend. Erste Marktverwerfungen gibt es darüber hinaus wegen einer aufkommenden Unruhe der Markteilnehmer, die durch den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest bei belgischen Wildschweinen ausgelöst wird. Der niederländische Ferkelmarkt stellt sich dabei äußerst nervös dar und setzt damit auch den deutschen Markt mit Dumpingangeboten unter Druck. Vor dem Hintergrund dieser Marktentwicklungen geben die Ferkelnotierungen in ganz Europa weiter nach.

Das Ferkelmarktgeschehen in Österreich hat sich zur Vorwoche nur unwesentlich verändert. Das heißt aber auch, dass vor allem in NÖ und OÖ nach wie vor schwierige Absatzsituationen vorherrschen. Die heimischen Ferkelnotierungen geben in allen Bundesländern um 10 Cent nach und bewegen sich damit in Richtung eines historischen Preistiefs. Die Notierungen liegen in NÖ und OÖ bei 1,80 € und in der Steiermark bei 1,90 €.

Artikel geschrieben von

Beate Kraml

Redaktion

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