Ferkelmarkt

Ferkelpreise steigen um 10 Cent

In der gesamten EU sind Ferkel knapp. Vor allem in Deutschland liegt das Angebot weit hinter der Nachfrage. Der Höhepunkt der Ferkelknappheit soll aber noch nicht erreicht sein.

Ferkel

Die Notierung verbessert sich um 10 Cent auf 3,35 €/kg. (Bildquelle: Kraml)

Die Ferkel bleiben auf den europäischen Ferkelmärkten sehr gut nachgefragt. Der Bedarf hat in vielen EU-Ländern in den letzten beiden Wochen sogar nochmals zugenommen. Dem gegenüber steht ein im Vergleich mit den letzten Jahren deutlich geschrumpftes Ferkelangebot. Eine besonders ausgeprägte Ferkelknappheit besteht aktuell bei unseren Nachbarn in Deutschland.

Die jahrzehntelange Vernachlässigung der deutschen Ferkelbranche und die aktuelle Verunsicherung durch Rechtsunklarheiten lässt die Ferkelmengen in den Keller rutschen. Nun brechen auch noch zunehmend, früher gewohnte Ferkelmengen aus Dänemark für den deut-schen Markt weg, da sie dort selber benötigt werden. Diese Marktsituation lässt die Ferkelpreise weiter ansteigen und die Spitze ist noch nicht erreicht.

Auch am heimischen Ferkelmarkt liegt die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage in einer Ausprägung vor, wie sie in dieser Form noch selten war. Der Höhepunkt der Ferkelknappheit dürfte dabei erst im März erreicht werden. In allen Bundesländern wachsen die Wartezeiten für die Mäster im Ferkelbezug immer noch an.

Die Notierung verbessert sich um 10 Cent auf 3,35 €/kg.


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