Ferkel

Heimische Notierung stabil

Während sich die Lage in Deutschland weiter zuspitzt, halten sich die Ferkel-Rückstellungen hierzulande in Grenzen.

Ferkel

In Österreich lassen sich Ferkel-Rückstellungen weiterhin nicht vermeiden, die Mengen sind aber zuletzt nicht mehr angewachsen. (Bildquelle: Kraml)

Der gesamte europäische Schweinemarkt bleibt äußerst angespannt. Immer mehr zum hauptbetroffenen Betriebszweig wird die Ferkelproduktion. Der Rückstau verkaufsfähiger Ferkel wird in Deutschland und den Niederlanden immer größer. Auf vielen Ferkelerzeugerbetrieben in diesen Ländern herrschen inzwischen teils chaotische Platzverhältnisse. Die größten Nöte durchleben aber momentan die deutschen Ferkelerzeuger und Schweinemäster. Die Gewichte der Tiere, die nicht pünktlich den Stall verlassen, nehmen stetig zu und erzeugen auf zahlreichen Betrieben bereits tierschutzrelevante Probleme. Eine Entspannung dieser Situation ist darüber hinaus gerade in Deutschland nicht in Sicht. Das Gebiet, in dem immer noch ASP-positive Wildschweinkadaver gefunden werden, weitet sich sogar noch aus.

Auch der übrige EU-Schweinemarkt kann sich von diesen Entwicklungen nicht abschotten und so ist auch der heimische Ferkelmarkt spürbar von diesen Verwerfungen betroffen. Jedoch in einer deutlich abgeschwächten Form. Das betrifft sowohl den Absatz als auch die Preise. Zwar lassen sich Ferkel-Rückstellungen weiterhin nicht vermeiden, die Mengen sind aber zuletzt nicht mehr angewachsen, berichtet Johann Stinglmayr im aktuellen Bericht der VLV Ferkelringe. Die heimische Notierung bewegt sich in der Höhe von 2,10 €/kg weiterhin seitwärts.


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