Burgenland

Keine Genehmigungen mehr für konventionelle Schweineställe

Im Burgenland sollen in Zukunft weder neue konventionelle Schweineställe gebaut, noch bestehende Ställe erweitert werden dürfen. "Damit macht es die Landesregierung fast unmöglich, einen landwirtschaftlichen Betrieb auf modernen Stand zu bringen", kritisiert Bauernbund-Direktor Josef Prantl.

Schweine

Aufgrund der Biowende sollen im Burgenland keine konventionellen Schweineställe mehr genehmigt werden. (Bildquelle: top agrar)

Bei der Präsentation der Bio-Wende im Mai hatte Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil (SPÖ) noch bekräftigt, dass es in bestehende Stallbauten keinen Eingriff geben werde. "Das Gegenteil ist nun der Fall. Will ein Landwirt seine Stallungen modernisieren und erweitern, um für mehr Tierkomfort und Tierwohl zu sorgen, wird er im Burgenland keine Genehmigung mehr bekommen. Die SPÖ erschwert sukzessive die tägliche Arbeit der burgenländischen Landwirte und eröffnet einen Klassenkampf", so Prantl.

"Wir fordern, dass - wie versprochen - in bestehende Stallungen nicht eingegriffen wird. Außerdem wollen wir, dass es zu keiner Benachteiligung für die bäuerlichen Familienbetriebe kommt. Wir wollen für burgenländische Landwirte die gleichen Bedingungen wie auch in allen anderen Bundesländern", fordert der Bauernbund-Direktor und ergänzt: "Alles andere würde an diktatorische und kommunistische Tendenzen erinnern, die wir schon lange hinter uns gelassen haben."


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