Marktschwäche in Deutschland beeinflusst heimischen Ferkelmarkt

Der Druck auf den europäischen Ferkelmärkten hat sich zuletzt etwas abgeschwächt, bleibt aber auch in der aktuellen Vermarktungswoche ein beeinflussender Faktor. In Österreich fällt das Angebot zwar nicht mehr drückend aus, jedoch bestehen nach wie vor Vermarktungsschwächen.

In der aktuellen Vermarktungswoche bleibt die Ferkelnotierung unverändert. (Bildquelle: Heil )

Vor allem in Deutschland hinkt die Nachfrage weiterhin hinter dem gar nicht so großen Fer-kelangebot nach. Für diese, um diese Jahreszeit nicht ungewöhnliche aber im heurigen Ausmaß doch deutliche Marktschwäche in unserem Nachbarland, zeichnet ganz wesentlich die neue Düngeverordnung verantwortlich. Zahlreiche Mastställe werden vom Norden bis in den Süden Deutschlands geringer oder gar nicht belegt, damit Grenzen nicht überschritten werden und teure Gülleverwertungskosten vermieden werden können.

Auch bei uns in Österreich bestehen am Ferkelmarkt jahreszeitlich übliche Vermarktungs-schwächen, jedoch in einem deutlich geringeren Ausmaß als auf den Referenzmärkten in Deutschland, berichtet Johann Stinglmayr in der aktuellen Aussendung der VLV Ferkelringe. Das Angebot selber fällt nicht mehr drückend aus und damit verbleibt die heimische Notierung mit 2,10 € je kg unverändert zur Vorwoche.

Artikel geschrieben von

Beate Kraml

Redaktion

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