Ferkel

Minus 15 Cent am Ferkelmarkt

Damit der heimische Absatz an Ferkeln bestmöglich aufrechterhalten werden kann, war eine deutliche Rücknahme der Ferkelnotierung unausweichlich, erklärt Johann Stinglmayr in der aktuellen Aussendung der VLV-Ferkelringe.

Ferkel

Die Coronafälle in oberösterreichischen Schlachthöfen setzen nun auch den heimischen Schlachtschweine- und Ferkelmarkt gehörig zu (Bildquelle: Mitterhauser)

Der europäische Ferkelmarkt hat sich in den letzten Wochen sehr stabil gezeigt. Die deutschen Entwicklungen setzen aber nun sowohl den Fleisch- als auch den Ferkelmarkt gehörig unter Druck. Die bereits mehr als zwei Wochen andauernde Schlachthofsperre bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück erzeugt einen enormen Rückstau bei schlachtfertigen Schweinen. Der Stau schlägt bereits bis in die deutschen Ferkelerzeugerbetriebe durch. Starke Preiseinbußen am deutschen Schweine- und Ferkelmarkt sind die Folge.

In Österreich hat man zuletzt noch versucht, sich von diesen Entwicklungen abkoppeln zu können. Nicht zuletzt die aktuellen Coronafälle von Mitarbeitern in oberösterreichischen Schlachtbetrieben, setzen nun auch den heimischen Schlachtschweine- und Ferkelmarkt gehörig zu. Und noch sind die Entwicklungen und möglichen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronaausbrüche nicht abschätzbar. Zur bestmöglichen Aufrechterhaltung der Absatzlage am heimischen Ferkelmarkt ist eine deutliche Rücknahme der Ferkelnotierung unausweichlich. Die dieswöchige Notierung beträgt 2,55 €/kg.


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