Schweinemarkt

Notierung weiter bei 2,19 €/kg SG

Sowohl in Österreich als auch auf Rest-EU-Ebene bleibt das Gesamtschlachtgewicht an den Schlachthaken unter den Niveaus der Vorjahre. In der Folge verharren die Mastschweinenotierungen auf den zuletzt erreichten Topniveaus.

Der EU-Schweinemarkt zeigt sich mit tendenziell steigenden Angebotszahlen inklusive gestiegener Schlachtgewichte zunehmend bedarfsgerecht. Während die steigende Anzahl schlachtreifer Schweine saisontypisch mit der zunehmenden Fruchtbarkeit der Muttertiere vor zehn bis elf Monaten zusammenhängt, ist das ansteigende Schlachtgewicht eine Folge der für Schweine angenehmeren Temperaturen in den Stallungen, die zu verbesserter Mastleistung führen.

Trotzdem bleibt das Gesamtschlachtgewicht an den Schlachthaken Europas unter den Niveaus der Vorjahre, wodurch die Notierungen quer durch die EU auf den zuletzt erreichten historischen Topniveaus verharren können. Auf Basis dieser Szenarios waren die Preismelder in Deutschland bei ihrer Empfehlung recht einheitlich für eine unveränderte Notierung. Sehr ähnlich zeigt sich die Gemengelage ebenfalls in den übrigen Ländern der EU.

6.500 Stück fehlen auf Kapazitätsgrenze

Auch in Österreich ist der Schlachtschweinemarkt ausgeglichen. Schlachtreife Schweine bleiben anhaltend gefragt. Blickt man auf die Schlachtstatistik, so erklärt sich dieser für Erzeuger erfreuliche Umstand. Im Schnitt der letzten vier Wochen wurden wöchentlich 88.500 Schweine geschlachtet, während die durchschnittliche Schlachtkapazität bei rund 95.000 liegt.

Das Interesse an Schlachtschweinen ist demnach stark dem Bemühen nach Auslastung der vorhandenen Schlachtkapazität geschuldet. Das drucklose Angebot am Lebendmarkt verhilft aber auch den Fleischunternehmen, die steigenden Kosten bei Rohstoff, Personal und Energie im Verkauf umzusetzen. Der Erfolg dabei ist allerdings in Anbetracht der allgemeinen Inflationslage überschaubar bzw. unbefriedigend, berichtet Johann Schlederer, Geschäftsführer der Österreichischen Schweinebörse.

Vor diesem Hintergrund war man sich an der heimischen Schweinebörse einig, die Schlachtschweine der neuen Börse mit unveränderten Preisen abzurechnen und so die Mastschweine-Notierung bei 2,19 Euro/kg Schlachtgewicht (Berechnungsbasis: 2,09 Euro) zu belassen.

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