Schweinemarkt

Osterfeiertage sorgen für ausgewogene Verhältnisse

Von Karfreitag bis Ostermontag fehlen in den meisten EU-Ländern, je nach Religionsschwerpunkt, ein bis zwei Schlachttage. Dadurch hat sich die zuletzt boomende Nachfrage nach schlachtreifen Schweinen normalisiert.

In Österreich geht wegen der Osterfeiertage ein Schlachttag verloren. (Bildquelle: top agrar)

Schon vor Ostern wurde im Vieh- und Fleischhandel die österliche „Verschnaufpause“ gefordert und der Preisdynamik der letzten Wochen Einhalt geboten. Vor diesem Hintergrund blieb der Basispreis der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) in Deutschland - die wichtigste Schweinenotierung der EU – abermals unverändert. Weitgehend gleichlautende Marktberichte und Szenarien verzeichnen auch die übrigen EU-Länder.

Österreich: Notierung hält

Auch in Österreich zeigt sich der Schweinemarkt vor Ostern ausgeglichen. Trotz des fehlenden Schlachttages am Ostermontag kommt kein Schwein später als vom Mäster gewünscht an den Schlachthaken, berichtet Johann Schlederer, Geschäftsführer der Schweinebörse. Dieser Umstand und das seit Jänner um 2,5 kg gesunkene und nunmehr auf 97,4 kg liegende Durchschnittsschlachtgewicht deuten darauf hin, dass auch nach Ostern Schlachtschweine sehr gefragt sein dürften.

In der Fleischbranche laufen derzeit hitzige Debatten bezüglich der jüngsten und künftigen Preisentwicklung am Rohstoffmarkt und deren Überwälzung auf die Verbraucherpreise. An der heimischen Schweinebörse führte das ausgewogene Verhältnis von Angebot und Nachfrage jedenfalls zu einer Fixierung der Mastschweine-Notierung auf dem Vorwochenniveau von 1,69 Euro (Berechnungsbasis:1,59 Euro) je kg Schlachtgewicht.

Artikel geschrieben von

Leopold Th. Spanring

Redakteur

Schreiben Sie Leopold Th. Spanring eine Nachricht

Droht jetzt Verbot der Vollspaltenböden?

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich einloggen um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen